Storkower See im WinterStorkower See StegStorkower See; Foto Kay NötheStorkower Kanal mit Zugbrücke und KircheBurg im Winter
 

Einschränkungen in unserer Pflegeeinrichtung „Zuhause am Storkower See“

Storkow (Mark), den 17. 12. 2020

Mit dem Inkrafttreten der Dritten Verordnung über befristete Eindämmungsmaßnahmen aufgrund des
SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 im Land Brandenburg haben sich auch im Zuhause am Storkower See einige Änderungen ergeben, die seit dem heutigen Tag umgesetzt werden müssen. So tragen alle Beschäftigten durchgängig eine FFP2-Maske. Darüber hinaus werden ab sofort alle 80 Beschäftigten zweimal wöchentlich per „Schnelltest“ getestet. Die erste heutige Runde hat bei 55 Beschäftigten zu einem negativen Ergebnis geführt. Wir wissen aber auch, dass dies weder eine 100%ige Sicherheit für den Moment ist, noch dass dies so bleiben muss. Auch bei der Besucherregelung ergeben sich aus der Eindämmungsverordnung Änderungen, hinsichtlich der Besucherfrequenz (pro Pflegekunden täglich höchstens eine Person für höchstens eine Stunden) sowie durch das verpflichtende Tragen einer FFP2-Maske während des gesamten Aufenthalts in der Einrichtung und in den zugehörigen Außenbereichen.

 

Mit Sorge, aber auch mit viel Mitgefühl, hören und lesen wir nahezu tagtäglich von Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und ähnlichen Einrichtungen, die sowohl bei Pflegekunden als auch bei Beschäftigten von Covid19-Fällen betroffen sind. Neben den erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die dies nach sich ziehen kann, besteht dabei auch die Problematik, dass trotz Erkrankung oder Quarantäne von Beschäftigten weiter der Ablauf, also konkret die Dienstbesetzung, sichergestellt werden müssen. Im Übrigen ein Szenario, vor dem wir in vielzähligen Gesprächen mit Aufsichtsbehörden aber auch einem Vor-Ort-Termin im Gesundheitsministerium eindringlich gewarnt haben.

 

Wir alle wollen auch weiter unser Möglichstes dazu beitragen, dass sich unsere Pflegekunden sicher, geboren und zuhause fühlen. Dazu bedarf es unserer Anstrengungen, konsequenter Umsetzung der Hygiene- und Abstandsregelungen, aber eben auch der Unterstützung durch Angehörige, Freunde und Gäste unseres Hauses. Insbesondere die Vorweihnachtszeit und die Feiertage sind üblicherweise von Familientreffen, gemeinsamen Gesprächen und gemütlichem Zusammensein geprägt. Die Besucherströme, wie wir sie bei uns normalerweise kennen, wird es in diesem Jahr leider nicht geben. Unsere dringende Bitte an alle Angehörigen und Freunde unserer Pflegekunden ist, auch auf andere Wege der Kontaktaufnahme – z.B. ein kleines Päckchen, Briefe, Anruf u.ä. – auszuweichen, sich innerhalb der Familie auf die Anzahl der Besuche zu einigen und möglichst alles dafür zu tun, Kontakte und damit mögliche Übertragungswege zu reduzieren. Die ist nun einmal Gebot der Stunde und sollte uns insbesondere bei den Menschen, die dieses Land aufgebaut und uns ein doch sehr sicheres Dasein (auch wenn es im Moment für viele nicht danach aussieht) verschafft zu haben, eine Selbstverständlichkeit sein.

 

Ganz ausdrücklich wollen wir darauf hinweisen, dass weder das Alten- und Pflegeheim noch die ambulant betreuten Wohngemeinschaften bis dato für Besucherverkehr geschlossen sind. Besuchstermine können nach wie vor werktags unter den bekannten Telefonnummern vereinbart werden. Dies kann sich ändern, im Falle eines Verdachtes einer Infektion bzw. einer festgestellten Infektion.

 

Lassen Sie uns bitte gemeinsam alles dafür tun, dass unsere Pflegekunden sowie die Beschäftigten gesund bleiben und wir unsere Häuser für Besucherverkehr offen lassen können!

 

Ihnen allen frohe Weihnachten und gesunde Feiertage

 

 

Ulla Mulalic
Geschäftsführerin