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Radverkehrskonzept: Bürgerinnen und Bürger sind gefragt

Storkow (Mark), den 04. 01. 2022

 

UMFRAGE: Verkehrsplaner wollen von Radfahrenden wissen, was ihnen gefällt – und was nicht

 

Bis Ende Juni 2022 will die Stadt Storkow (Mark) ein Radverkehrskonzept erarbeiten. Dabei wird die Verwaltung von den Fachplanern der mobildenker GmbH unterstützt. Bis zum 9. Februar können Bürgerinnen und Bürger über eine Plattform Kritik, Anregungen und Wünsche äußern.

 

Das Radverkehrskonzept für Storkow (Mark) soll als Handlungsrahmen für die Mobilitätsentwicklung im Bereich des Radverkehrs dienen und praxisnahe Maßnahmenvorschläge zur Sanierung, Verbesserung und Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur erarbeiten. Ziel ist es, den Radverkehr als Teil des Gesamtverkehrssystems zu stärken. Allen Radfahrenden soll eine sichere und attraktive Infrastruktur zur Verfügung stehen. Konflikte mit dem Kfz-Verkehr und zu Fußgehenden sollen entschärft, der Radtourismus als wichtiger Wirtschaftsfaktor weiter gestärkt werden. Zudem soll das Fahrrad auch als attraktive Alternative zum motorisierten Individualverkehr wahrgenommen werden. Hiermit soll nicht nur das Verkehrssystem entlastet, sondern auch die durch den Verkehr verursachten Lärm und Schadstoffemissionen reduziert werden. Infolgedessen könnte die Wohn- und Lebensqualität erhöht werden.

 

In das neue Radverkehrskonzept für Storkow (Mark) sollen Meinungen und Erfahrungen von Betroffenen einfließen. „Denn das Konzept soll gemeinsam mit Ihnen und für Sie entwickelt werden“, erklärt Matthias Reintjes, der Geschäftsführer der mobildenker GmbH. „Sie sind die Experten, die mit ihrer Erfahrung und Ortskenntnis wesentlich zum Erfolg eines solchen Konzeptes beitragen können.“ Für die Erarbeitung des Konzeptes sei es notwendig, vorhandene Stärken und Schwächen innerhalb der Radverkehrsinfrastruktur zu ermitteln. Daher geht es bei der Online-Bürgerbeteiligung um Fragen wie: Wo fehlen Radwege oder wo sind Radwege zu schmal? Wo kann man bereits heute sicher und attraktiv mit dem Fahrrad fahren? Wo existieren kritische oder gefährliche Stellen? Wo kommt es zu Konflikten mit anderen Verkehrsteilnehmern? Wo fehlen sichere oder hochwertige Fahrradabstellanlagen? Was wünschen Sie sich, um das Fahrradfahren attraktiver zu machen?

 

Gefragt sind nicht nur die Meinungen der Radfahrenden. Bewusst sollen auch Autofahrer und Fußgänger angesprochen werden.

 

Die Plattform https://denkmobil.de/storkow ist bis 9. Februar 2022 freigeschaltet. (Text: Marcel Gäding)