Freiwilliges Ökologisches Jahr auf Burg Storkow

FÖJ im Naturpark
Achtung: Freiwillige gesucht!
 

 

Du bist kontaktfreudig, freundlich, motiviert und interessierst Dich für Umwelt, Natur und Nachhaltigkeit? Du hast Deinen Abschluss in der Tasche oder brauchst einfach mal eine Pause zur Neuorientierung? Dann komm in unser Team! Unterlagen kopieren, Kaffee kochen, Regale abstauben – alles Praktikantenaufgaben? Nicht bei uns! Die Burg Storkow ist ein vielseitiger Ort, an dem Du Dich ganz nach Deinen Stärken und Interessen einbringen und austoben kannst. Im Besucherzentrum des Naturpark Dahme-Heideseen auf Burg Storkow haben wir auch für

 

2022/2023 wieder eine FÖJ-Stelle frei!

 

 

 

Was ist das Besucherzentrum?

Das Besucherzentrum auf Burg Storkow ist das Schaufenster in das Großschutzgebiet „Naturpark Dahme-Heideseen“. Wir informieren und beraten Gäste des Naturparks, betreuen eine naturkundliche Ausstellung und ein naturnah gestaltetes Freigelände, veranstalten naturkundliche Vorträge und eine Seminarreihe zum naturnahen Gärtnern, vermarkten regionale Produkte und bringen Schulklassen unsere heimische Natur und Nachhaltigkeitsthemen näher.

 

Was gibt es bei uns alles zu tun?

Dein Einsatz erfolgt ganz nach Deinen Stärken, Vorkenntnissen und Interessen und könnte beinhalten:

  • Mitarbeit in der Gästeinformation der Burg Storkow,
  • Unterstützung bei der Betreuung und der Weiterentwicklung der Dauerausstellung und wechselnder Sonderausstellungen,
  • Veranstaltungsvorbereitung, -betreuung und –nachbereitung,
  • Gestaltung von Informationsmaterial, Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit, Vertretung des Besucherzentrums auf Messen,
  • praktische Arbeiten zur Pflege und Weiterentwicklung des Außengeländes und
  • Unterstützung bei der Betreuung von Schulklassen und anderen Besuchergruppen.

FÖJ Pauline Rammelt

 

Das Schöne daran: Freiwillig bedeutet bei uns nicht umsonst!

Wir bieten Dir:

  • einen eigenen Arbeitsplatz auf der schönen Burg Storkow,
  • ein monatliches Entgelt von 305 €,
  • 26 Tage Urlaub,
  • fünf spannende Seminarwochen und
  • freie Teilnahme an Veranstaltungen des Besucherzentrums sowie internen Weiterbildungen und Terminen.

Außerdem erwarten Dich:

  • Arbeit in einem engagierten, aufgeschlossenen und hilfsbereiten Team,
  • Aufgaben in den Bereichen Natur, Umwelt, Nachhaltigkeit, Tourismus, Veranstaltungsmanagement, Pädagogik, Verkauf, Öffentlichkeitsarbeit, Gestaltung, Gärtnern, Handwerk, …
  • Arbeit an einem selbst gewählten Projekt,
  • die Möglichkeit Dich auszuprobieren und zu entfalten,
  • wertvolle Erfahrungen und unvergessliche Erlebnisse!

 

Während des FÖJ bleibt der Anspruch auf Kindergeld und Waisenrente bestehen. Am Ende des Einsatzes stellen wir Dir selbstverständlich ein Arbeitszeugnis aus. Die Zeit des FÖJ wird als Wartesemester und häufig auch als Vorpraktikum anerkannt. Es besteht die Möglichkeit, einen Qualifizierungsbaustein für pädagogische oder “grüne” Berufe zu erwerben und Du kannst Dir mit der im FÖJ angefertigten Projektarbeit eine Referenz für spätere Bewerbungen schaffen.

 

Wer darf mitmachen?

Junge, engagierte Leute zwischen 15 und 27 Jahren können sich für ein FÖJ bewerben. Ein bestimmter Schulabschluss, etwa das Abitur, ist nicht zwingend vorgesehen.

 

Klingt gut? Dann bist Du bei uns genau richtig!

Dein FÖJ beginnt am 1. September 2022 und dauert 12 Monate. Einsatzstelle ist das Besucherinformationszentrum des Naturpark Dahme-Heideseen auf der Burg Storkow. Damit wir genug Vorlauf für alles Organisatorische haben, brauchen wir Deine Rückmeldung bis zum 31. Juni 2022.

Ruf uns an unter 033678/73-228 oder schreib uns an , falls Du noch Fragen hast – oder schick uns direkt Deine Bewerbungsunterlagen, inklusive formlosem Motivationsschreiben, tabellarischem Lebenslauf und Kopie des letzten Zeugnisses. Deine Ansprechpartnerin auf der Burg Storkow ist Franziska Kowalsky.

Weitere Informationen zum FÖJ in Brandenburg findest Du auf www.foej-brandenburg.de.

 

Wir freuen uns auf Dich!

 

 

 

Noch unsicher? Das sagen unsere "Ehemaligen" über ihre Zeit bei uns:

 

Pauline Rammelt 2018/2019

"Im September des letzten Jahres begann für mich ein erlebnisreiches, interessantes und vor allem wunderschönes Jahr. Ich startete meine neue Karriere als frischer "Öki" im Besucherinformationszentrum (BIZ) des Naturparks Dahme-Heideseen. Mit Sarah Mamerow an meiner Seite stellten wir schon innerhalb der ersten zwei Monate eine neue Ausstellung auf die Beine. Das Planen, Koordinieren und Umsetzen gehörte nun zu meinen täglichen Aufgaben.

Zu meinen wöchentlichen Aufgaben gehörte die Arbeit in der Tourist-Information. Hier konnte ich meine Angst, mit fremden Leuten zu kommunizieren, überwinden. Nicht nur von Angesicht zu Angesicht durfte ich den Besuchern mein neuerlerntes Wissen über die Burg und die Region demonstrieren, auch über das Telefon und per E-Mail wurde mir der Alltag eines Touristikers nähergebracht. Und ich kann Ihnen sagen, dass das anfangs gar nicht so leicht war. Aber bei Problemen und Fragen standen mir meine Arbeitskollegen immer beiseite und haben mir geholfen. Diese harmonische Beziehung war auch wichtig, denn bei großen Veranstaltungen oder Konzerten musste jeder jeden tatkräftig unterstützen und mithelfen. Dabei hat man immer neue Leute kennengelernt, die einen großen Schatz an Erfahrungen haben und diesen auch gerne teilen.

Auch die Veranstaltungen in der Reihe "Du und Dein Garten", welche vom BIZ geleitet werden, waren immer wieder spannend. Ich erfuhr viel über Bienen und Kräuter und durfte immer meine Ideen miteinbringen. Durch diese Veranstaltungen begann ich auch mein eigenes Leben umzukrempeln. Ich versuchte mich aktiv für die Umwelt einzusetzen, ich fuhr nur noch mit dem Fahrrad zur Arbeit und achtete mehr auf den Müll, den ich produzierte. Auch versuchte ich meinen Plastikkonsum zu reduzieren und weniger Fleisch zu essen. Zwar bin ich keine Vegetarierin geworden, aber einen Umschwung in meinem Leben gab es dennoch und darauf bin ich sehr stolz.

Die beste Zeit hatte ich in den einwöchigen Seminaren. In dem ganzen FÖJ hat man fünf Seminare in den unterschiedlichsten Orten. Hier habe ich so viele neue und tolle Leute in meinem ALter kennengelernt. Wir waren als große und gemeinschaftliche Gruppe viel in der Natur unterwegs und haben fast jeden Abend ein Lagerfeuer gemacht. Es war wie Ferienlager für mich. Das waren die besten Wochen!"

 

 

Eliza Schmidt 2017/2018

 

"Ich bin momentan mitten drin in meinem Freiwilligen Ökologischen Jahr. Begonnen habe ich Anfang September 2017 und ich werde noch bis Ende August hier auf der Burg Storkow sein. Am Anfang war ich noch in allen Bereichen sehr unsicher. Ob im Umgang mit Kunden in der Tourist-Information, beim Telefonieren, beim Planen von Dingen oder bei diversen anderen Aufgaben. Aus diesem Grund fing ich zunächst mit kleinen Hilfstätigkeiten an. Aber alles hat ja einen Anfang. Mit der Zeit wurden mir immer etwas größere, bzw. schwierigere Aufgaben übertragen, auch aus Bereichen, von denen ich noch keine Ahnung hatte. Meine Kollegen standen dabei jedoch immer hinter mir, sodass ich jeder Zeit Hilfe hatte und auch immer noch habe, wenn ich sie brauche. Inzwischen kann ich schon so viel mehr Aufgaben übernehmen und Dinge tun, die ich mir zuvor nicht zutraute und merke selber, dass ich immer sicherer und selbständiger werde. Außerdem kommen immer neue, abwechslungsreiche Tätigkeiten dazu, sodass es viel Spaß macht, hier zu arbeiten. Highlights bis jetzt waren z.B. Veranstaltungen wie der Weihnachtsmarkt, wo ich mich sogar als Rotkäppchen verkleidet habe und Lebkuchenhäuser mit und für Kinder basteln und verkaufen durfte. Das Telefonieren mit fremden Leuten, was ich vorher sehr unangenehm fand, fällt mir jetzt auch nicht mehr so schwer. Wie sagt man so schön? Man wächst mit seinen Aufgaben. Alles in allem kann ich das FÖJ auf der Burg Storkow bis jetzt nur weiterempfehlen. Die Aufgaben sind abwechslungsreich und interessant, das Kollegen-Team ist super nett und hilfsbereit und der Arbeitsplatz auf einer Burg ist natürlich etwas ganz Besonderes. Ich bin gespannt, was der Rest meines Jahres hier noch so bringt!"

 

 

Antonia Grunicke 2015/2016

"Seit September letzten Jahres lasse ich mich nun ausschließlich als Burgfräulein ansprechen. Mittlerweile bin ich 19 und trotz meines ewigen Fahrtweges von Müllrose im fernen Schlaubetal, jeden Tag ganz heiß darauf, meine Kollegen an diesem sich abhebend edlen Arbeitsplatz sehen zu dürfen. Hier kann ich mich kunterbunt in unzähligen verschiedenen Bereichen verwirklichen und schnupper täglich an neuen Herausforderungen.

Im Laufe des Jahres wird mir mein frei kreiertes Öki-Projekt ermöglicht. Ich bin dabei, den Burghof mit einem „pädagogischen Heilkräutergarten“ zu vergrünen, den ich dann feierlich an einem Projekttag für Kinder in Szene setze. Wirklich ganz geil, macht Spaß!"