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Immer mehr freilebende Katzen: Hinweise zum Umgang mit herrenlosen Tieren

In den vergangenen Monaten wurde im Stadtgebiet von Storkow (Mark), insbesondere auch in einigen Ortsteilen, eine zunehmende Zahl freilebender und nicht kastrierter Katzen festgestellt.


Unkastrierte Katzen können sich innerhalb kurzer Zeit stark vermehren. Rein rechnerisch können eine Katze und ihre Nachkommen innerhalb von sieben Jahren bis zu 370.000 Nachkommen hervorbringen. Auch wenn diese Zahl theoretischer Natur ist, verdeutlicht sie die Dimension des Problems. Die Folge sind überfüllte Tierheime und Tierschutzvereine, die vielerorts bereits an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Für die Tiere selbst können zudem gesundheitliche Probleme und schlechte Lebensbedingungen entstehen.

 

Die Stadt Storkow (Mark) bittet daher alle Katzenhalterinnen und Katzenhalter, Verantwortung zu übernehmen. Freigängerkatzen sollten kastriert sowie nach Möglichkeit gekennzeichnet und registriert werden. Eine Kennzeichnung durch einen Mikrochip und die Registrierung in einem Haustierregister, beispielsweise bei TASSO, können dabei helfen, entlaufene Tiere ihren Besitzern schnell wieder zuzuordnen. Gleichzeitig leisten Kastrationen einen wichtigen Beitrag, um eine unkontrollierte Vermehrung zu verhindern.

 

Nicht jede Katze, die draußen unterwegs ist, ist herrenlos oder auf Hilfe angewiesen. Viele Katzen sind Freigänger und bewegen sich regelmäßig in ihrem gewohnten Umfeld.


Anders verhält es sich bei Katzen, die offensichtlich verletzt, krank, stark abgemagert, orientierungslos oder hilflos wirken. Auch sehr junge Katzen ohne Muttertier oder Tiere, bei denen der Verdacht besteht, dass sie ausgesetzt wurden, sollten nicht sich selbst überlassen werden.

Wer eine hilfsbedürftige Katze findet, sollte das Ordnungsamt der Stadt Storkow (Mark) informieren und dabei möglichst genaue Angaben zum Fundort und zum Zustand des Tieres machen.


Ist das Tier offensichtlich verletzt oder schwer erkrankt, kann eine sofortige tierärztliche Versorgung erforderlich sein.

 

Sollte die Katze in einem gesunden Zustand sein, füttern Sie diese bitte nicht. Wer fremde herrenlose Katzen füttert, dem fällt automatisch die Verantwortung für diese herrenlose Katze zu, mit allen Pflichten. Sie sind also für die Versorgung mit Futter, Kastration, andere Tierarztkosten usw. verantwortlich.

 

Die Stadt bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die durch verantwortungsbewusste Tierhaltung und einen achtsamen Umgang mit Fundtieren zum Tierschutz beitragen. 

 

Für Fragen steht Frau Miethe vom Ordnungsamt zur Verfügung.

Tel.: 033678 68464,

(svs)
 

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Storkow (Mark)
Mo, 20. Juli 2026

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