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A12 bei Fürstenwalde wird zur Rund-um-die-Uhr-Baustelle

In den frühen Morgenstunden des 07. Septembers startet eine besondere Bauphase in der Komplexbaustelle auf der A12 zwischen Fürstenwalde und Briesen. In Fahrtrichtung Polen wird innerhalb von zwei Wochen knapp 10 Kilometer neue Betondecke eingebaut. 

 

Um die Belastung für die Bevölkerung und die Verkehrsteilnehmenden möglichst gering zu halten, wird rund um die Uhr gebaut. 24 Stunden an 6 Tagen. „Damit“, so Ronald Normann, Direktor der Niederlassung Nordost der Autobahn GmbH des Bundes, „sind wir um den Faktor 2,5 schneller, als wenn wir eine normale Tagesbaustelle hätten. Statt rund 33 Tage sind wir innerhalb von knapp 13 Tagen fertig, was zu deutlich weniger Belastung für Mensch und Umwelt führt.“

Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, werden rund 35 Spezialisten, vom Betonfacharbeiter über Ingenieure, Baustoffprüfern, Betonmischern und den LKW-Fahrern, jeden Tag und jede Nacht auf der Baustelle arbeiten. 

 

Rund 800 Meter neue Betonfahrbahn entstehen so in nur 24 Stunden. Und das gleich zweimal, denn die Fahrbahndecke besteht aus zwei übereinanderliegenden Decken. „Wir haben zwei Betonarten, die bei unseren Strecken zum Einbau kommen. Den Ober- und den Unterbeton, die auch unterschiedliche Eigenschaften haben. Dafür setzen wir zwei hintereinander fahrende Betonfertiger ein“, so Ronald Normann. 

Und nicht nur das. Um die Wege so gering wie möglich zu halten, ist direkt neben der Baustelle ein eigens errichtetes Betonmischwerk aufgebaut worden: „So halten wir die Wege kurz, haben eine optimale Qualität und sparen für die Umwelt CO2 ein, wie wir auch die Lärmbelastung an möglichen Transportstrecken vermeiden“, so der Direktor der Niederlassung Nordost.

Nach Abschluss des Rund-um-die-Uhr-Einbaus sind knapp 43.000 Tonnen Beton in die Erhaltungsmaßnahme geflossen.

 

Hintergrund:

Die Erhaltungsmaßnahme sieht den Einbau einer Betondecke über die komplette Breite einer Richtungsfahrbahn vor. Zunächst wird die rechte Richtungsfahrbahn (Fahrtrichtung Frankfurt (Oder)) gebaut und steht damit für den Verkehr nicht mehr zur Verfügung. Nach Fertigstellung wird die Richtungsfahrbahn in Fahrtrichtung Berlin in 2027 gebaut. 

 

Infolge von Alkali-Kieselsäure-Reaktionen (AKR) sind erhebliche Fahrbahnschäden vorhanden. Die gesamte Substanz der Betonfahrbahnen sind einer massiven, unaufhaltsamen und irreversiblen Schädigung unterzogen.

 

Presseinformation: 

Die Autobahn GmbH des Bundes

 

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Storkow (Mark)
Sa, 05. September 2026

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